Weitere Eingänge

Die Ofenkaulen sind eine ganze Anzahl unterirdischer Steinbrüche. Die einzelnen Parzellen gehörten unterschiedlichen Besitzer, die jeweils auf ihren Parzellen Bergbau betreiben durften. Von gelegentlichen Grenzübertritten abgesehen folgt die Struktur der einzelnen Bergwerke ganz klar dem Verlauf der Grenzen. Erst dadurch, dass die Bergwerke bis an die Parzellengrenzen ausgedehnt wurden, entsand ein grösserer zusammenhängender Komplex. Dennoch sind in den meisten Fällen die Durchbrüche zwischen den einzelnen Teilen erheblich kleiner als die üblichen Abbauspuren. Im Folgenden stelle ich einige der ehemaligen Eingänge vor, sortiert in der Reihenfolge der Numerierung des Bergamtes. (Nebenbei: wer hier die Anleitung zum Einstieg sucht ist hier falsch!)


Eingang 3

Der Besitzer nutzte sein kleines Bergwerk, da es von der Straße aus bequem mit dem Auto zu erreichen ist, lange Zeit als private Müllhalde, bis das dann vom Ordnungsamt Königswinter unterbunden wurde. In diesem Teil hat der Porsche gestanden haben, mittlerwile ist er nicht mehr da.

Seit 2001 gehört dieser Teil des Bergwerks dem Verschönerungs-Verein-Siebengebirge (VVS). Im Rahmen der Aufräumarbeiten wurde der kleine Tresor entsorgt, der ebenfalls in diesem System zu finden war. Dieses System war früher durch einen Durchstieg mit dem östlich gelegenen Nachbarsystem verbunden, dieser ist mittlerweile vermauert. Zu den großen Systemen auf der Sommerseite bestand nie eine Verbindung. Das läßt sich zweifelsfrei feststellen, da dieses System keinerlei Verbrüche aufweist.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Christian D. C. Wolf

Zu erahnen sind verschiedene Einschußlöcher, offenbar wurde der Porsche Für Schießübungen benutzt.



Schacht 14

Ansicht von oben

Ansich von unten

Das ist einer der beiden Lüftungssch&/auml;chte, die im Rahmen der U-Verlegung der Firma Aerostahl gebaut wurden.

Eingang 23

Dieser Eingang gehörte zu Bergwerk von WW. Preukschat. Das ist eins von den beiden Bergwerken, die über eine dritte Sohle verfügen. Diese liegt vollständig unter den drei nebeneinanderliegenden Parzellen des Herrn Preukschat. Die erste Sohle ist durch Tagebau überbaut; übriggeblieben ist lediglich der Torbogen des Eingangs.

Eingang 29

Angeblicher Eingang Nr. 29. Das ist das Ende von einem Stollen, der durch Tagebau überbaut wurde. Die Numerierung erfolgte irrtümlich.

Eingang 35

Ist inklusive der dahinterliegenden Halle vollständig zusammengefallen.

Schacht 40

Schacht40

Dieser Schacht führte aus der ersten Sohle der Ofenkaule von Frau Karl Neffgen in die zweite und dritte Sohle. Aufgrund des anschliessenden Tagebaus, durch den ein großer Teil der ersten Sohle freigelegt wurde, liegt dieser Schacht jetzt im Freien. Im Hintergrund ist der Eingang 41 zu erahnen. Für das Foto herzlichen Dank an Ralph.

Eingang 41

Dieser Eingang ist eigentlich keiner. Ursprünglich lag dieser Eingang mitten im Berg. Das zugehörige Bergwerk (damals in Besitz von Frau Karl Neffgen) wurde zur Hälfte mit Tagebau überbaut, die andere Hälfte ist durch diesen Tagebau eingestürzt. Bevor der Tagebau entstand, lag der Schacht Nr. 40 noch innerhalb dieses Bergwerkes und führte in eine ausgedehnte zweite Sohle und eine kleine dritte Sohle.

Schacht 44

Dieser Schacht führt von der Erdoberfläche über die zweite Sohle bis hinunter zur dritten Sohle der Ofenkaule von Herrn Preukschat (s. Eingang 23). Leider wurde er völlig zugebaggert, lediglich der Rand ist noch zu erkennen.

Eingang 56

Dies ist ein typisches Stollenmundloch. Das ist ein kleiner Stollen und wahrscheinlich sehr alt. Teilweise hatte er mal zwei Sohlen. Durch den Einsturz des Zwischenbodens und der Decke enstand ein teilweise ein Raum von anderthalb Stockwerken. Da er relativ knapp unter dem Waldboden liegt, haben Wurzeln, Regenwasser und Witterung die Decke im Eingangsbereich schon sehr brüchig gemacht. Ein vollständiger Zusammenbruch ist wohl bis auf weiteres nicht zu befürchten, aber man kann praktisch an jeder Stelle der Decke Brocken bis zu 10-20 kg locker mit dem kleinen Finger ablösen. Absolut lebensgefährlich!

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Für diese Seiten verantwortlich: Klaus Blömeke. Letzte Aktualisierung: 28.1.2003

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