Eine der historische Karten

Beim Scannen hat die Lesbarkeit der Schrift etwas gelitten, daher hier das Ganze nochmal:

Grubenbild

von dem Ofensteinbruch der Frau W= Johan Rings

Königswinter

M. 1:400

Copiert nach der Aufnahme des con??? Markschneiders Höller durch den
con??? Markschneider Hein??? im März 1913, Bonn. Nachgetragen im
Dezember 1914 J.J. ??? Markschneider (zu Cöln)

Quelle: Jahrbuch Rhein-Sieg-Kreis 2001, erschienen im Rheinlandia-Verlag

Bei dieser Karte handelt es sich um den Teil der Ofenkaulen, die später als Rüstungs-Betrieb genutzt wurden (Aero-Stahl-Stollen). Bei den größeren Hallen, in denen noch abgebaut wurde, sind die hinteren Wände nicht eingezeichnet. Interessant an dieser Karte ist der gestrichelte Teil, der eine tiefergelegene Abbauebene skizziert. Dieser Teil ist auf keiner anderen Karte zu finden.

Insgesamt paßt die Karte recht gut, lediglich der Eingang ist deutlich zu lang. Denkbar, daß das früher tatsächlich mal so aussah, und der heutige Eingang erst durch Wegnehmen oder Abbröseln der Decke entstanden ist. Eine Aufnahme von 1945 zeigt den Eingang bereits in seiner heutigen Form, ledioglich ohne den Dreckhaufen davor. Knapp zu erkennen ist das Tarnnetz über dem Eingang.

Quelle: National Archives, Washington / USA, aus "Vor fünfzig Jahren: Kriegsende im Siebengebirge" vom Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter, Erschienen beim Rheinlandia Verlag

Noch ein grundsätzliches Wort zur Karte: Es ist nicht sinnvoll, sich mit dieser Karte in der Ofenkaule orientieren zu wollen. Vor Ort sieht das ganze mittlerweile erheblich anders aus. Könnte man diese Karte zur Orentierung brauchen, hätte ich sie nicht veröffentlicht.

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Für diese Seiten verantwortlich: Klaus Blömeke. Letzte Aktualisierung: 28.1.2003

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