Eingang Theodor Rings

Der Eingang Theodor Rings (Nr. 31) trägt den Spitznamen "Kalter Heinrich" (1), offensichtlich deshalb, weil es aus ihm fürchterlich zieht. Das spürt man noch 20 m weiter auf dem Weg, bedingt durch die Geländeformation kann die kalte Luft nur dorthin fließen. Der Eingang liegt 181 m ü. NN und dürfte damit der gleichen Tuffbank entsprechen wie die zweite Sohle des Aerostahl-Stollens. Am nördlichen Ende war dieses Bergwerk mit der darüberliegenden Sohle über einen Schacht verbunden, der aber mittlerweile eingestürzt ist. Der Verbruch ist durchgeschlagen bis zum Waldboden und derartig ausgeprägt, daß er sogar in der topographischen Karte eingezeichnet ist.
Katasteramts-Karte
(türkis: Eingang 31; orange: Verbruch)

Ofenkaulen Eingang 31

Das ist der Verbruch von oben. Anhand der Tiefe des Einsturzes kann man erahnen, daß der Verbruch über zwei Stockwerke erfolgte. Üblicherweise haben die Gänge eine Höhe von 3 - 4 m. Nun fällt die Decke selten wirklich plan herunter, meist verkeilen sich größere Bruchstücke, so daß das an der Oberfläche entstehende Loch nicht der Tiefe des darunterliegenden Ganges entspricht. Dieser Verbruch ist mit etwa 3,5 - 4 m also deutlich tiefer als man erwarten würde, wenn nur ein Stockwerk einbricht.

Verbruch mit Heike

...und der Verbruch von unten mit Blickrichtung senkrecht nach oben.

Verbruch von innen

Ofenkaulen Panorama

Ist das erste mal, daß mir so eine Panoramaaufnahme gelungen ist.

Blick aus Eingang 31

Und das ist der Blick raus...

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1) Übersichtskarte von den Backofensteinbrüchen in Königswinter Mai 1948


Für diese Seiten verantwortlich: Klaus Blömeke. Letzte Aktualisierung: 26.6.2002.

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